2Pac, Eminem, Snoop Dogg: Ein riesen Brand soll ihre Musik zerstört haben!

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Er nennt es die “größte Katastrophe in der Geschichte des Musik Business”. In der “New York Times” schreibt der Journalist Jody Rosen von einem riesen Feuer in den Universal Studios in Hollywood, bei dem Master-Aufnahmen von Rap-Legenden wie 2Pac, Eminem, Snoop Dogg, 50 Cent oder The Roots zerstört worden seien. Ereignet habe sich die Katastrophe bereits 2008. Insgesamt sollen 500.000 Songs aus allen möglichen Musik-Genres zerstört worden sein. Unter der Überschrift “The Day the Music Burned” schreibt Rosen in der NYT nun ein langes Stück und geht darin auch darauf ein, dass so gut wie niemand von diesem Ereignis gewusst haben soll. 

Schwere Vorwürfe gegen Universal

Der große Brand soll zum Zeitpunkt des Geschehens eigentlich alles andere als ein Geheimnis gewesen sein. Rosen bezeichnet allerdings die Schadensbegrenzung von Universal als “Triumph des Krisenmanagements”. Statt die Schlagzeilen auf die zerstörten musikalischen Meisterwerke zu richten, soll das Unternehmen Rosen zufolge angeblich versucht haben, ernsthafte Probleme mit den Betroffenen zu vermeiden. Rosen zufolge sei sichergestellt worden, dass sich die mediale Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Feuer auf andere Aspekte des Ereignisses konzentrierte, wie z.B. dass der “King Kong Theme Park” in den Universal Studios oder Videoaufnahmen zerstört wurden. Universal soll 2009 eine interne Analyse und Untersuchung durchgeführt haben, die gezeigt haben soll, dass das Feuer angeblich unbestreitbar “ein riesiges musikalisches Erbe” ausgelöscht haben soll. 

Universal selbst hat sich auch schon zu Wort gemeldet. Gegenüber “Variety” kritisierte das Unternehmen den Artikel in der NYT. Außerdem soll Rosen nicht sauber genug recherchiert und gearbeitet haben. Auf Vorkehrungen, die Universal zur Sicherung von Musik eingeleitet habe, sei Rosen zum Beispiel gar nicht eingegangen. Ob tatsächlich ein Stück Musikgeschichte durch den Brand für immer verloren gegangen ist, kann man bisher nicht genau sagen. Wir verlinken euch HIER den Artikel der “New York Times” und HIER die Stellungnahme von Universal in der “Variety”. (Einfach auf das Wort ‘HIER’ klicken, dann kommt ihr zu den Original-Artikeln)



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