Aus dem eigenen Team: Kollegah wurde um 1,4 Mio Euro erpresst!

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“Hast du ein erfolgreichen Restaurant, wollen Leute Schutzgeld. Hast du ein erfolgreichen Kiosk, wollen Leute Schutzgeld. Bist du ein bekannter Rapper, Straßenrapper vor allen Dingen, kommen irgendwelche Leute, die sagen ‘Ey, du brüstest dich mit uns, unserer Straße, dann lass uns mitverdienen, mitessen’. So schnell kann’s gehen. Wenn du von der Straße bist und sagst ‘Ich bin Straße’ und du bist gar nicht mal von der Straße was auch immer, dann ziehst du auch diese Leute an. Du ziehst ja deinesgleichen an. Und ein Straßenrapper, der nur von Gangsta-Scheiße rappt, von Hintermännern und ich komm mit denen und ich komm mit denen, das sind ja auch die Leute, die dann da sind und sagen ‘Hey Bro, du verdienst hier die ganze Zeit Kohle, wir sind da für dich, ist doch cool.’ Und die sehen du wächst und wächst und wächst. Dann klopfen sie an der Tür an.”

Sinan-G gegenüber “STRG_F”

Das äußerte Sinan-G jetzt in einem neuen Video von “STRG_F” zum Thema “Wie Gangster ist Rap?” Dass durch Clans durchaus auch Druck auf Rapper ausgeübt wird, zeigte sich zuletzt am Fall von Capital Bra. Der Bratan veröffentlichte mehrere Statements, dass es in Berlin Leute gibt, die ihm drohen, dass er mit der Musik aufhören muss, sollte er ihnen ihr Hak nicht geben. Sie sind der Auffassung, dass er ihnen noch Geld schuldet. Jede Menge Geld. Aber dass es nicht nur Clans sind, die an Rappern mitverdienen wollen, sondern auch stinknormale Menschen hin und wieder ihren Vorteil aus erfolgreichen Rappern, bei denen Flouz steigt, ziehen wollen, wurde in der Vergangenheit auch schon oft von Rappern selbst thematisiert. 

Kollegah

Gestern hat Kollegah der Boss sein brandneues Album “Alphagene II” gedroppt. Schon im Vorfeld hatte er angekündigt:

“Echter Struggle, echte Verachtung, echte Geschichten, echter Hass und echte Liebe – all das steckt in diesem Werk, 1zu1 übertragen aus der Realität in die Songs. Mehr Herz habe ich noch nie in ein Album gesteckt.”

Kollegah auf Instagram

Da sein neuestes Meisterwerk für den Boss extrem persönlich ist, hat er auf seinen Songs natürlich auch die letzten Monate aufgearbeitet. Kollegah meinte, dass 2019 sein schwerstes Karriere-Jahr seit 2007 gewesen sei. 2019 war für ihn geprägt von “Chaos, Verrat, Erpressung, Todesfällen und Hetzkampagnen”. Wie wir wissen, gab es in diesem Jahr einige Kuriositäten rund um Kolles Label und Signings, die am Ende dazu führten, dass der Boss sich gezwungen sah, “Alpha Music Empire” komplett umzustrukturieren. Kollegah sprach in diesem Zusammenhang von “Verrat aus dem engsten Kreis”. Aber offenbar ist es nicht nur dabei geblieben, Kollegah hatte in der Vergangenheit schon öfter angesprochen, dass er erpresst werde. Aber jetzt liefert er uns erstmals Details. Wie es aussieht, wurde der Rapper von einer oder mehreren Personen aus seinem eigenen Team erpresst. Dabei soll es um eine stolze Summe von 1,4 Mio Euro gegangen sein! Auf dem Track “Kammerjäger (Interlude)” rappt der Boss:

“Euer Plan ist gefloppt, ihr Fotzen
Nix da Jugo Betrugo bei dem Boss der Bosse
Alles Mitläufer und ersetzbar (yeah)
1,4 Millionen, Bitch, der Boss ist unerpressbar
Gabt private Infos an ‘nen Langhaardackel
Top, jetzt seid ihr broke und dieser Pico lebt mit Angstattacken (ah)
Abgehakt, ab mit euch ins Massengrab”

Kollegah auf “Kammerjäger (Interlude)

Hier spielt Kolle auch darauf an, dass irgend jemand aus seinem Team die ganzen WhatsApp-Chatgespräche an Samarita gegeben hat, mit dem Jigzaw und Kollegah ja Beef hatten. Wegen seiner langen Haarpracht bezeichnet Kollegah Samarita wohl als Langhaardackel. Auch auf dem Track “Offenes Verdeck” scheint er Sama eine Line gewidmet zu haben. Zumindest reimt sich ausgerechnet sein Name auf die folgenden Zeilen:

“Überboss der Galaxy und mein Kammerdiener
Ist ein hammerlieber Junge, der sich reimt auf Langhaar-Diva”

Kollegah auf “Offenes Verdeck”

Der Boss hat seit Release allen Grund zur Freude. Sein neues Meisterwerk kommt Baba bei seinen Fans an, seit gestern ist Kolles Insta-Story voll von DMs, Props und sehr viel Liebe. Aber der Sturm hält weiter an. Heute konnte Kollegah sein Konzert in München nicht spielen. Hier seht ihr warum:

Foto: instagram.com/kollegahderboss

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