“Davor hab ich am meisten Angst: Einer von euch wird’s abkriegen & derjenige zahlt für alle anderen mit!”

Dass Manuellsen ein sehr aufbrausender und impulsiver Mensch sein kann, weiß jeder, der ihn verfolgt. Aber vor kurzem hat er es auch selber zugegeben. Bei einem Konzert im Rahmen seiner großen “Iceboys Tour” hatte Manuellsen sich auch zu Bushido geäußert und diesen hart angegangen. Dabei beleidigte er auch die Mutter von Bu, die wie wir wissen verstorben ist. An jenem Abend war Manuellsen auf jeden Fall emotional sehr geladen: Erst wenige Tage zuvor ereignete sich der Terror in Hanau, dem neun Menschen mit ausländischen Wurzeln zum Opfer gefallen sind. Dass Manuellsen zu den Rappern zählt, die sich immer wieder gegen Rassismus aussprechen und auch ihre eigenen, sehr persönlichen Erfahrungen mit Rassismus teilen, um zu verdeutlichen, wie präsent dieses Thema auch 2020 noch ist, ist kein Geheimnis. Manuellsen mag auch viel mit Rappern aneinander geraten und Beef haben, aber kein Thema scheint ihn emotional so zu berühren wie Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Allerhöchstens seine Familie und Wifey Nadja. Weil er selbst schon in sehr jungem Alter die ekligsten Erfahrungen mit diesem Thema machen musste und in der Schule oder auch im Bus wegen seiner Herkunft und Hautfarbe diskriminiert wurde. Und so fand er auch bei seinem Konzert deutliche Worte zum Thema Hanau und Rassismus. Man müsse sich Rassisten in den Weg stellen und Schwächere immer beschützen.

Seinen Fans legte er nahe, sich gegen die rechte Szene zu engagieren und mit anzupacken, statt nur zuzuschauen. Er sprach ebenso Rassismus im HipHop-Game an, was er auch in der Vergangenheit schon öfter gemacht hat. Auch in unserer geliebten Rap-Szene seien Rassisten unterwegs. In diesem Zusammenhang nannte er dann Bushido und seinen “Anti Schwarzen Scheiß” und sagte: “Ich ficke Bushido seine Mutter dieser Hurensohn.” Später musste er dann einsehen, dass er hier zu weit gegangen war. In einem emotionalen Statement ging der König im Schatten drauf ein, dass er wisse, wie aufbrausend er manchmal ist und dass er in diesem Fall einfach die Kontrolle verloren habe, weil ihm in seinem Leben schon viele Ungerechtigkeiten widerfahren seien. Aber wenn man sich Mann nennt, müsse man auch fähig sein, sich zu entschuldigen, wenn man einen Fehler gemacht hat und sich so über Familienmitglieder zu äußern sei in Manuellsens Augen ganz klar ein Fehler. 

Manuellsen kriegt rassistische Äußerungen

Mit was für Ungerechtigkeiten und ekligen Aussagen Manuellsen sich teilweise auseinandersetzen muss, zeigt er jetzt in seiner aktuellen Insta-Story. Er hat bei Insta ein neues Foto gepostet, aber die vielen Kommentare unter seinem Bild sind leider nicht nur positiv, sondern zum Teil auch richtig abartig. Rassistische Äußerungen wie “Jetzt ist Manu wieder schwarz”, “Man sieht nix, alles dunkel” oder “Sklaventreff” sind da zu lesen. Verständlich, dass Manuellsen da der Kragen platzt und ihn das auch tief trifft, weil die rassistischen Erfahrungen in seiner Kindheit und Jugend ihn natürlich geprägt haben. Er kommentiert das Ganze mit folgenden Worten:

In einer Fragerunde wurde er vor kurzem darauf angesprochen, ob er denn schon je in seinem Leben Schläge kassiert hat. Manuellsen meinte, dass der Tag bestimmt noch kommt, aber 27 Brüder dann für ihn Rache nehmen würden. Von daher alles wie es kommt … 

Alle Fotos: Manuellsen/Instagram

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