“Die Akte Bushido”: Doku liefert neue Enthüllungen im Fall Bushido vs. Arafat!

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Es ist ein Krieg, welcher die gesamte Rap-Szene und sogar alle Mainstream-Medien beschäftigt: Arafat Abou-Chaker, Berlins bekanntester Clan-Boss, gegen seinen ehemaligen Schützling, Bruder und Künstler Bushido, Deutschlands erster und bekanntester Gangster-Rapper, der selbsternannte “Staatsfeind Nr. 1”. Aus einer innigen Männerfreundschaft und Bruderschaft ist Hass geworden, der dazu führte, dass 2018 bekannt wurde, dass Bushido sich von Arafat losgelöst hatte und die beiden sowohl beruflich als auch privat getrennte Wege gehen würden. Seitdem wird ein Rosenkrieg geführt. In dieser Schlacht soll es um sehr viel Geld und Besitz gehen. Die beiden haben über Jahre hinweg alles geteilt: Einnahmen von Bushidos Mucke, EGJ-Signings oder millionenschwere Immobilien in und rund um Berlin.

Jetzt soll es darum gehen, wie genau der gemeinsame Besitz aufgeteilt wird und was wem sein Hak ist. In den vergangenen Monaten gab es schwere Vorwürfe, vor allem von Bushidos und Anna-Marias Seite: angebliche Drohungen, Gewalttaten, Druck, Angst, und und und. Es ist von einer möglichen Entführung von Bushidos Kindern und einem vermeintlichen Säureangriff auf dessen Frau die Rede. Diese beiden Anschuldigungen kommen allerdings weder von Bu noch von Anna-Maria. Über ein Treffen mit Arafat soll Bushido angeblich ausgesagt haben, dass er in ein Zimmer eingesperrt, bedroht, beleidigt und angeblich Gewalt auf ihn ausgeübt wurde. All das geht aus geleakten 200 Seiten Ermittlungsakten vor, die der FAZ vorliegen. Bushidos Aussage über dieses Treffen zwischen ihm und Ari spielt einer neuen Doku zufolge eine Schlüsselrolle was die Ermittlungen gegen die Abou-Chakers betrifft. Es sei der Grund dafür, dass die Staatsanwaltschaft angefangen hat, überhaupt gegen Arafat Abou-Chaker zu ermitteln. 

STRG_F liefert neue Einblicke

Auch wenn im Fall Bushido vs. Arafat gefühlt jede Woche irgendwas neues geleakt wird oder seinen Weg an die Öffentlichkeit findet, haben Viele von uns noch sehr viele Fragezeichen im Kopf. Im Internet kursieren wirklich so einige Varianten zum Krieg zwischen Bushido und Arafat. Aber was genau ist wahr und was nicht? Wer ist in diesem Krieg Täter und wer Opfer? Gibt es sowas wie Täter und Opfer? Oder tragen beide in gewisser Weise Schuld? Die Kollegen von “STRG_F” haben sich monatelang auf die Recherche begeben und Zugang zu Mitschnitten von Gesprächen, Ermittlungsakten, Verträgen, Protokollen und Videomaterial bekommen. In nicht mal 35 Minuten arbeiten sie alle Ereignisse, Anschuldigungen, Vorwürfe, Aussagen, etc. auf und zeigen auf, wo es Kuriositäten und Lücken rund um die getätigten Aussagen und Vorwürfe gibt.

Durch die ganzen Details, die bisher ans Tageslicht gekommen sind, wurde vor allem Arafat in den vergangenen Monaten von den Medien als skrupelloser, berechnender, eiskalter und gewaltbereiter Clan-Chef dargestellt. Die Doku zeichnet ein komplett neues Bild von Arafat. Neben den beiden Hauptdarstellern sind außerdem einige Nebendarsteller zu sehen, die über all die Jahre auch schon den ein oder anderen Kontakt zu Bushido und Arafat hatten: So wurden Sinan-G, Manuellsen und Fler für die Doku interviewt. Außerdem gibt die Doku auch die Aussagen von Shindy, Farid Bang, Capital Bra und Samra zu Bushidos Gewalt-Vorwürfen gegenüber Arafat wider. Weder Bushido noch Arafat sollen auf die Interview-Anfragen von “STRG_F” im Rahmen der Doku reagiert haben. Auch die Polizei und Staatsanwaltschaft wollte mit den Machern der Doku nicht sprechen. Aber die Journalisten hatten für ihren Film Zugang zu sehr vielen geheimen Dokumenten und Aufnahmen. Woher sie diese haben, wissen wir allerdings nicht. Hier seht ihr die Doku:

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