Gzuz gibt Einblicke in seine Zeit im Knast!

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Als er Mitte 20 war, musste Gzuz wegen einem Raubüberfall für knapp drei Jahre in den Knast. Das war 2010 in Santa Fu, einem Knast, in dem offenbar nur richtig schwere Kaliber sitzen . In einem Interview mit “VICE” hat der 187er mal verraten, dass er zu diesem Zeitpunkt schon einige Straftaten begangen hatte. Bisher hat Gzuz nicht allzu gerne über seine Zeit im Knast gesprochen. Auf “32 Bars” rappt er: “Leute fragen, Gzuz, wie war es so im Knast? Dicka, supergeil, ich hab drei Jahre so verpasst. Was für ‘ne Frage, du Spast?” Aber wer Gzuz verfolgt, weiß, dass er allgemein kein Mann vieler Worte ist. Seit Gzuz 2013 aus Habs entlassen wurde, ging es für ihn und seine Jungs immer schneller aufwärts. Mittlerweile haben der Hamburger und seine Brüder sich nicht nur hier in Deutschland einen Namen gemacht, sondern auch in der Schweiz und Österreich. Und sogar in den USA wurden seine Videos und Tracks schon auf großen Plattformen wie “WorldStarHipHop” veröffentlicht.

Haftzeit

Es gibt ein Interview vom “Tätowiermagazin”, in dem Gzuz über seine Tattoos und Zeit im Knast spricht. Gazo zeigt sich häufig ohne Shirt und präsentiert uns seine zahlreichen Kunstwerke auf seinem Body. Tattoos und Habs hängen für ihn nämlich unmittelbar zusammen, wie er sagt. Zum einen seien Tattoos für ihn wie eine Therapie: “So eine Art Selbstfindung auf jeden Fall. Es bringt dich zwar nicht durch eine schwere Zeit, aber symbolisiert vielleicht einen wichtigen Lebensabschnitt”, so Gzuz. Zum anderen sind wichtige Motive auf seinem Körper in seiner Haftzeit entstanden: Als er 2010 in Habs war, seien z.B. die “57” und sein “Fuck Cops”-Tattoo auf seinen Schultern dort entstanden:

“Ich hab im Knast für die Hofreinigung gearbeitet und da war ein Kassettenrecorder. Ich wusste, dass man aus der Maschine darin eine Tätowiermaschine bauen kann. Also hab ich’s geklaut und meinem Tätowierer im Knast gebracht. Der hat dann daraus an einem Tag eine Maschine gebaut und bekam von seinem Chef Nadeln und Farbe. Die Beamten kamen sogar nach Einschluss zu ihm und wollten von ihm was gemalt haben. Die Führungsschiene war der Strohhalm von ’nem Durstlöscher und dann gings los. Der Typ hat teilweise ganze Arme im Knast gemacht – mit allem Drum und Dran. Er hat mit einer Nadel schattiert. Bezahlt wurde mit Kaffee, Tabak, Schokolade oder Blättchen, das ist die Währung im Knast”, erzählt er gegenüber dem “Tätowiermagazin”.

Aber selbst jetzt, wo er und seine Brüder Hype, Fame und Kohle haben, bleibt Gzuz Straße. Das bedeutet nicht, dass er weiterhin Straftaten begehen wird, aber er habe keine Angst, nochmal einzuwandern, sollte es je soweit kommen: “Knast ist nie schön, aber manchmal ist er unumgänglich. Also ich hab keinen Schiss davor. Wenn es nochmal so weit kommt, dann ist das eben so. Sicher nicht ohne Grund, aber es kann jederzeit passieren. Wenn ich jetzt in eine Auseinandersetzung gerate oder so, werde ich nicht den Schwanz einziehen, nur weil ich Angst vorm Knast hab. Wenn mir jemand sagt, da sind 200.000 Euro drin, würde ich da auch einbrechen.” 

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