Hass auf Juden, Frauen & Schwule? SO reagiert Kollegah auf die Vorwürfe!

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“Was einen Mann ausmacht ist, was er tut, wenn ein Sturm aufzieht” – mit diesen Zeilen schien Kollegah vor ein paar Tagen auf seine aktuelle Situation anzuspielen und subtil anzudeuten, was er von den ganzen Ereignissen in den vergangenen Monaten hält. Seit einigen Wochen muss der Boss der Bosse gegen einige Stürme ankämpfen. Nicht nur war er gezwungen, wegen “Verrat aus dem engsten Kreis” sein Label “Alpha Music Empire” umzustrukturieren und bis auf Asche alle seine ehemaligen Signings loszuwerden, er verlor ausgerechnet zu dieser schweren Zeit auch noch seine Oma. Aufgrund seiner ganzen Umstände konnte der Düsseldorfer nach eigenen Angaben nicht mal in ihrer letzten Stunde bei ihr sein. Ein Umstand und Verlust, der sogar den härtesten der Bosse zutiefst traf und ihm zu schaffen machte. Kollegah tauchte für ein paar Wochen unter, vielleicht in der Hoffnung, dass dann endlich mal etwas Ruhe einkehrt. Aber das Gewitter zog nicht vorbei, es blieb. 

Parallel zu all den privaten und beruflichen Schicksalsschlägen holte ihn das vergangene Jahr ein. Da wurden er und sein Brudi Farid Bang für ihr Kollabo-Album JBG3 mit dem Echo ausgezeichnet. Ein Album mit Zeilen wie “Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen”. Während Viele bei solchen Lines an die Kunstfreiheit erinnern, gibt es auch Leute, die gar nicht drauf klar kommen. Es gab einen Eklat, der am Ende sogar das Aus für den Musikpreis bedeutete. Nach einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz zeigten die Rapper Einsicht: “Die Zeit der Provokation ist vielleicht erst mal vorbei”, so Kollegah. Dennoch gibt es Menschen da draußen, die den Boss einfach nicht in Ruhe lassen wollen. Sein Konzert in Rastatt durfte Kolle vor Kurzem wegen “seiner antisemitischen Texte” nicht spielen. Kurz darauf verlieh die Zeitschrift “Emma” dem Boss der Bosse den Award für “Sexist Man Alive”, denn “keiner ist so sexistisch, so homophob und so antisemitisch wie du”, so die Vorwürfe der Redaktion an Kollegah. Bei seinem Konzert in Köln demonstrierten Politiker und Bürger und versuchten es zu verhindern.

Der Boss spricht

Kollegah zählt wirklich nicht zu den Rappern, die sich auf sowas einlassen und öffentlich dann ein Statement nach dem anderen raushauen und sich rechtfertigen oder erklären. Aber irgendwann kommt der Punkt, da hat halt auch ein Kollegah die ganzen Vorwürfe satt: Sein Management teilte jetzt mehrere Videos von seinem Konzert in Leipzig, wo Kollegah erstmals ausführlich auf die Anschuldigungen eingegangen ist. Die Videos sind mittlerweile leider nicht mehr verfügbar, aber er erklärte gegenüber seinen Fans:

Antisemitismus- & Homophobie-Vorwürfe

“Ich hab’ mit Antisemitismus nichts zu tun, davon distanziere ich mich. Einer meiner besten Freunde ist Jude.” 

Kollegah bei seinem Konzert in Leipzig

Die Vorwürfe “der Frauenfeindlichkeit, der Homophobie, des Antisemitismus und haste alles nicht gesehen”, mit denen er sich immer wieder auseinandersetzen muss, seien schlichtweg falsch. 

“Manchmal sehen die Leute uns nur von außen und können uns gar nicht so richtig einschätzen und checken eigentlich gar nicht, dass unsere Musikkultur, unser HipHop eigentlich verschiedenste Leute von aller Welt mehr zusammenbringt als teilt. Alpha Music Empire steht dafür, dass man zusammenhält, dass man Leute nach dem Charakter beurteilt, nicht nach der Herkunft, dem Glauben oder sonstigem oder schon gar nicht der Hautfarbe. Denn einen Menschen zeichnet einzig und allein sein Charakter aus, sonst gar nichts.”

Kollegah bei seinem Konzert in Leipzig

Frauenfeindlichkeit?

Kollegah kommt auch auf die Vorwürfe zu sprechen, dass er frauenfeindlich sei. Um zu unterstreichen, dass dem nicht so ist, spricht Kollegah über seine eigene Frau und macht ihr dabei die süßeste Liebeserklärung. Gleichzeitig drückt er seine Wertschätzung für diese aus, indem er sie als Löwin und absolute Alpha-Lady betitelt. Da draußen würde es eine Menge Frauen geben, die in Kollegahs Augen Bossladys sind:

“Ich habe selbst eine Frau, ich bin verheiratet seit vielen Jahren und ich habe die größte Alpha-Frau, die es gibt. Also, was die schon alles mit mir durchgemacht hat, ich bin auch kein einfacher Mensch, aber sie ist eine richtige Löwin und ich weiß, es gibt sehr viele Frauen da draußen, die sind genauso.”

Kollegah bei seinem Konzert in Leipzig

Insha’Allah kehrt jetzt ein für allemal Ruhe beim Boss ein …

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