Kanye Wests Support für Trump soll Fake gewesen sein – Das ist der Grund!

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Dass Kanye wohl irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn einzuordnen ist, hat er in den letzten Jahren mit seiner Diskografie und zahlreichen Interviews bewiesen. Aber spätestens seit seinem öffentlichen Support für Donald Trump beobachten viele seiner Fans das Spektakel nicht mehr mit einem lachenden, sondern mit zwei weinenden Augen. Und während viele Kanye-Fans geglaubt haben, dass er über all die Jahre im Show-Business verkommen war, deutet er jetzt in einem neuen Gespräch an, dass er den Support für Trump nur vorgespielt hat, um sein eigenes und Kims Ziel zu verfolgen. Am 4. Juni war Kanye in seiner Heimatstadt Chicago auf der Straße, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und beteiligte sich an den Black Lives Matter-Protesten. Er spendete zudem zwei Millionen Dollar an die Familien von George Floyd, Ahmaud Arbery und Breonna Taylor, die alle drei durch rassistische Morde ums Leben gekommen sind. Für George Floyds hinterbliebene Tochter will Ye sogar die College-Gebühren komplett übernehmen. Der Mann, der Mitte 2018 noch den Spruch abgelassen hat, dass 400 Jahre Sklaverei “eine Wahl” gewesen seien. Der Mann, der sich seit 2016 mehr als einmal mit Donald Trump getroffen und dem Weißen Haus immer wieder Besuche abgestattet hat. Der Mann, der sich stolz mit einer knallroten “Make America Great Again”-Cap gezeigt und Trump bei seiner MAGA-Kampagne supportet hat. 

Alles nur ein Spiel? 

Wie die FAZ berichtet, hat Kanye sich in der Vergangenheit zwar mit Trump öffentlich gezeigt und auch positive Worte über ihn verloren, soll aber die Republikaner, zu denen auch Donald Trump zählt, nie finanziell unterstützt haben. Eine Recherche bei der amerikanischen Wahlkommission soll sogar ergeben haben, dass Kanye stattdessen Spenden an die Kampagnen von Hillary Clinton und davor Barack Obama gemacht haben soll, die beide zu den Demokraten gehören. War die Sympathie für Trump also einfach nur Show? Das zumindest lässt ein neues Gespräch zwischen Ye und seinem Rapperkollegen GLC annehmen: GLC zufolge soll Kanye ihm zum einen verraten haben, dass er nie wieder mehr die “Make America Great Again”-Cap tragen werde. Er soll seine MAGA-Kopfbedeckung außerdem weggeworfen haben. Und: Kanye wollte angeblich nur Donald Trumps Vertrauen für sich gewinnen, um zu Unrecht verurteilte Menschen aus dem Knast zu holen.

Tatsächlich würde diese Erklärung sogar Sinn ergeben: Kanyes bessere Hälfte Kim macht seit einiger Zeit eine Ausbildung zur Anwältin. In den vergangenen Monaten hat sie immer wieder für positive Schlagzeilen gesorgt, dass sie sich für zu Unrecht verurteilte Leute einsetzt und es teilweise sogar schafft, diese wirklich aus Habs rauszuholen. Als A$AP Rocky bspw. nach einer Schlägerei in Haft saß, sollen es Kim und Kanye gewesen sein, die ihre Kontakte ins Weiße Haus genutzt haben, um sich für den inhaftierten Rapper stark zu machen.

Kanye soll sich bewusst Hate ausgesetzt haben

GLC zufolge soll Ye sich darüber bewusst gewesen sein, dass er die schwarze Community enttäuschen und viel Hate kassieren wird, wenn er sich mit knallroter MAGA-Cap zeigt. Aber: Die ganze Aktion sei Teil eines größeren Plans, so Kanye. 

“Okay, ich trage die Kappe, Steine werden nach mir geworfen, Menschen werden mich hassen, aber Menschen werden frei sein können.
Bro, ich sag es dir, wir haben diese großartige Frau in Florida aus dem Gefängnis bekommen, richtig? Wir haben dieses Treffen gar nicht hinbekommen, bis ich die Mütze aufgesetzt habe.”

Kanye West

Bei seinen Besuchen im Weißen Haus soll Kanye außerdem gefordert haben, dass das amerikanische Gefängniswesen reformiert wird und psychisch kranke Menschen eine bessere Versorgung bekommen. Er soll sich gegen die “Stop and Frisk”-Praxis stark gemacht haben, die es Polizisten ermöglicht, eine willkürliche Durchsuchung von Menschen zu machen. Kanye soll es auch gewesen sein, der Trump dazu geraten habe, den 2018 verabschiedeten “First Step Act” zu unterstützen – ein Gesetz zur Verminderung von Haftstrafen.

Warum man das Ganze mit Vorsicht genießen sollte

Es mag durchaus sein, dass Kanye seine Sympathie für Trump vielleicht wirklich “nur” vorgespielt hat. Aber dennoch weiß man bei Kanye halt auch nie so Recht … Zum einen ist bekannt, dass Ye seit Jahren an einer bipolaren Störung leidet. Bipolare Störungen sind schwere chronisch verlaufende psychische Erkrankungen, die durch manische und depressive Stimmungsschwankungen charakterisiert sind. Zum anderen ist er auch dafür bekannt, seine Meinung und Haltung immer wieder zu ändern, vor allem was Trump angeht. So distanzierte er sich bspw. am 30. Oktober 2018 plötzlich via Twitter von seinen Aussagen in der Vergangenheit und auch von der Politik. Er schrieb: “Meine Augen sind jetzt geöffnet und mir wird jetzt klar, dass ich benutzt wurde, um Dinge zu äußern, an die ich gar nicht glaube. Ich distanziere mich von Politik und werde mich ab jetzt nur noch darauf fokussieren, kreativ zu sein”.

2019 gab es dann plötzlich aber wieder fette Props in Richtung Trump. Nach dem Kauf seiner fetten und teuren Ranch meinte Yeezy, dass er das nur Trump zu verdanken habe: “Trump hat die Möglichkeit eröffnet, mehr Land in Amerika zu kaufen. In Amerika kann man Land kaufen und wir können Eigentümer sein”. Vor kurzem sagte er auch, dass er bei den nächsten Wahlen seine Stimme safe an Donald Trump geben werde. Außerdem ist seine First Lady Kim dafür bekannt, ein Selbstvermarktungs-Genie zu sein und diese Skills auch immer wieder medienwirksam zu nutzen. Vielleicht hat Ye sich auch einfach diese Fähigkeit bei ihr abgeschaut und nutzt diese, um selbst immer wieder für Gesprächsstoff zu sorgen. Deshalb wird uns wohl nur die Zeit zeigen, wie ernst Kanyes Support für Trump wirklich war bzw. ist … 

Das Titelfoto von Kanye ist von David Shankbone [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)]

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