Milonair gibt tiefe Einblicke in seine kriminelle Vergangenheit!

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Ein Glück, dass Milonair und Baba Haft sich im Leben begegnet sind. Sonst hätten wir zum einen auf die Hits von Milo verzichten müssen, denn dank Hafti Abi ist er zum Rappen gekommen. Zum anderen hätte er sonst ziemlich wahrscheinlich nicht seine kriminelle Vergangenheit hinter sich gelassen. Es ereignete sich 2012 auf einem Konzert von Haft in Hamburg: Ein Freund, den Milo im Knast kennengelernt hatte, hat den “Azzlackz”-Boss und ihn vorgestellt. Aus Spaß hat Milonair Haft ein bisschen vorgerappt. Erstmal kam es nicht zum Vertrag, aber ein paar Tage später haben die beiden sich Milonair zufolge auf einem Konzert in Hannover wieder getroffen. Im Interview mit “Zeit Online” hat er erzählt, dass Hafti dort zu ihm gesagt hat: “Hör mal zu, was ich da in Hamburg von dir gehört habe, war zwar nicht viel, aber ich habe gemerkt, dass du aufm Takt bist. Ich plane, Rapper unter Vertrag zu nehmen. Schreib mal was.”

Wer würde sich diese Chance entgehen lassen?! Dann hat Milonair ein “Halt die Fresse”-Video aufgenommen, das innerhalb kürzester Zeit eine Million Klicks hatte. Nachdem auch sein “Thug Life”-Video die eine Million Marke geknackt hatte, kam Baba Haft auf ihn zu und nahm ihn unter Vertrag. Seitdem läuft’s bei Milonair und seine Rap-Karriere geht steil. In einem langen Talk ist er jetzt unter anderem erneut auf seine kriminelle Vergangenheit eingegangen:

Leon Lovelock

Für eine neue Folge “Komm ins Café wir müssen reden” hat Leon Lovelock jetzt einen langen Talk mit dem Rapper geführt. Milonair sagt Leon sogar, dass er ins Café gekommen ist, weil Leon eben keine typischen Interviews führt, sondern einfach mit den Leuten redet. Als wären sie Freunde, die sich halt im Café treffen. Dass Milonair sich sehr wohl bei Leon gefühlt hat, merkt man auch daran, dass er ausführlich auf die Zeit vor Rap eingeht und offen über seine kriminelle Vergangenheit spricht. Leon will wissen, was Milos Jugend am meisten geprägt hat:

“Pushen, Bruder. Da wo ich herkomm wird gepusht. Ich war acht mal im Knast oder so auch. Diggi, ich war mit 14 das erste Mal im Knast. Weißt du was? Zieh mal den rein, Digga. Mit 13 1/2 wurde ich hoch genommen von den Bullen. Bei uns gabs so ein Laden, der hieß Foto Point. Da hab ich so mit meinen Jungs irgendwie 200 bis 300 Riesen Cash rausgeholt, Digga. In dem jungen Alter. Wussten wir selber nicht. Wir gehen rein, Alarm geht nicht an, wir zersägen den Laden. Fahren fünf Mal hin, her mit Autos. Laden zersägt. Und dann packen uns die Bullen, Digga. Und ich denk mir ‘Pffff, ich bin 13, Digga. Die können mir eh nix, Digga’, ne. Digga, ich bin nicht mehr rausgekommen mit 13. Die haben mich in so eine intensiv betreute Wohngruppe oder so ein Scheiß gesteckt. Alter, so mit geschlossene Tür. So für intensiv Kinder, weißt du so. Und dann musste ich so vor U-Haft ne, also ich musste dann da leben. Am Tage meines 14. Geburtstags hab ich ne Anhörung gehabt. Bin zum Gericht und rein. Batz. Ich hab einen guten Anwalt gehabt. Er meinte ‘Die Richterin fährt ein Monat in Urlaub, danach lässt sie dich raus’. Weil ich war 14. Kleiner Junge so mäßig. (…) Ich hab in der ersten Klasse die Weste vom Mitschüler verbrannt. Dann haben die mich rausgeschmissen. Dann musste ich die Schule wechseln, Digga.”

Heute ist Milonair nicht mehr stolz drauf, sagt er. Aber er erklärt gleichzeitig, dass er das trotzdem thematisiert und zu seinen Taten steht, weil es nun mal seine Realität ist. Hier könnt ihr euch das Interview reinziehen. Ab Minute 14:13 spricht Milo über seine kriminelle Vergangenheit:

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