Mois macht XXL-Ansage an Sido!

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Sido befindet sich grad mitten in der Promophase für sein kommendes Album “Ich und keine Maske”, das am 27. September droppt. Aus seiner kommenden Platte hat er uns auch schon so einige Singles gegönnt und gestern dann endlich auch seine Tracklist gedroppt. Dieser war dann auch zu entnehmen, dass er sich wirklich einige beachtliche Acts auf’s Album geholt hat, darunter Kool Savas, Apache 207, Samra, Luciano, Yonii, Beka oder Casper. Passend dazu war Sido jetzt bei den Kollegen von “HIPHOP.de” zu Gast und hat über diverse Dinge geplaudert. Sido sagt in dem Interview seine Meinung und Einschätzung zur Entwicklung von Deutschrap, aber auch zu einigen Kollegen. Zusammen mit Aria und Co. gehen sie auch die Releases vom letzten Freitag durch und sagen ihre Meinungen.

An einer Stelle spricht der Berliner auch Mois an und sagt, dass er zu ihm noch was sagen möchte. Mois neuen Song “Augen” habe er sich zwar nicht angehört, aber: “Ich find’s mutig von ihm. Man kennt ihn ja als einer, der sehr gerne andere Rapper kritisiert, für was auch immer. Er muss sich jetzt drauf gefasst machen, dass die Leute ihn jetzt natürlich umso mehr kritisieren werden. Der muss einfach perfekt sein. Ich red jetzt von der Szene, ich red nicht von seinen Fans. Ich finde, seine Interviews und das wozu er Rapper kriegt und was sie mit ihm machen find ich schon ziemlich geil und außergewöhnlich. Ich finde, das ist das, was ihn eigentlich ausmacht. So YouTuber, die dann irgendwann aus ihrem YouTube-Heim anfangen, zu rappen, die haben’s ganz schwer bei mir.”

Mois

Mois hat dieses Interview von Sido natürlich auch gesehen und selbst ein Video dazu gemacht. Darin richtet er eine Ansage an Sido: “Ich hab dieses Video eigentlich gemacht, um Sigmund Freud [Sido] ein bisschen Hak zu gönnen, weil Digga, das Video hat zum aktuellen Zeitpunkt, ich ruf das jetzt mal auf, in sechs Stunden 7.000 Aufrufe. Bro, das ist ayıp (= peinlich). Das ist ein Kindheitsrapper. Es ist komisch so, weil es gab dich [hier meint Mois sich selbst, nicht Sido natürlich] vor zwei Jahren nicht mal und das sind so Leute, wegen denen du als Kind dich mit deinem kleinen Bruder gestritten hast, als sie Disstracks gegeneinander gemacht haben mit Bushido und Sido. (…) Und ihr als Brüder habt euch fast geschlagen, weil der eine für den und der andere für den war. Und heute sitzen die und für die ist das, was du machst, ein Thema. Und das wird in diesen Interviews, die du früher als Kind mitbeobachtet hast, besprochen. Das ist schon wild. Das ist wild, wie sich Zeiten ändern.

Und jetzt mal ganz kurz zu dieser ganzen Sache mit Mucke und Videos und sonst was, Freunde. Das Leben ist für mich, wenn ich ehrlich bin, ein Spiel, ok. Es gibt verschiedene Kapitel, die ich gerne durchspielen würde. Aber es gibt diese Starterpaket was ich unbedingt in meinem Leben haben wollte. Und wenn ich diese Starterpaket gehabt hätte, könnte ich in Ruhe sterben. Und heute kann ich behaupten, wenn ich morgen tot wäre, dann könnte ich mit Stolz sagen: Digga, ich hab die beste Mutter der Welt, die besten Brüder der Welt, die beste Frau der Welt, den besten Sohn der Welt. Und das schönste Leben was ich je haben könnte. Ich hatte so viel Geld wie ich eigentlich je nur verdienen wollte. Und ich bin an nem Zeitpunkt angelangt, wo ich weiß, dass Geld nichts bedeutet, ok. Und deshalb mache ich für mich selber so neue Kapitel in meinem Leben. Wenn ich zum Beispiel ein Video mache und ich es für unmöglich halte, dann versuche ich es möglich zu machen. Das Ganze hier, was YouTube angeht, war für mich auch so ein Experiment-Scheiß, ok. Ich wollt’s gar nicht machen. Aber dann gab’s ein Kommentar, der hat geschrieben: ‘Digga, du klingst so, als hättest du ein Schwanz im Mund.’ Dann war ich getriggert und wollte mir selber beweisen, wenn ich will, werde ich auch ein YouTuber halt. Obwohl ich YouTuber immer als Spasten gesehen habe. Sehe ich auch heute noch. Genauso ist es mit Musik, Digga. Ich will jetzt nicht der wildeste Mensch der Welt sein oder sonst was. Und man muss sich nicht unbedingt alles geben, was ich je mache. Aber es ist einfach etwas, was niemandem weh tut ok. Ich mach am Tag zwei Videos und in Zukunft wird auch diese Musik nur eins von zwei täglichen Videos sein. Also, nichts was weh tut, nichts was wild jemanden fickt. Es ist einfach nur ein Format, betrachtet es so.”

Am Ende sagt Mois dann noch, dass er Sido eigentlich nur Hak für das “HIPHOP.de”-Interview gönnen will und Leute es sich anschauen sollen. Es sei traurig, dass irgendwelche scheiß Videos, in denen er Autismus-Kick schiebt wahrscheinlich das 17-fache an Views haben wie das Interview. Man sollte die Ansage von Mois also wohl nicht böse auffassen. Viel mehr scheint er sich zum einen geehrt zu fühlen, dass Rap-Legende Sido im Interview über ihn spricht. Zum Anderen hatte er wohl das Bedürfnis, mal ein Statement zu seiner plötzlichen Rap-Karriere rauszuhauen und klarzustellen, wie er dazu steht … Hier seht ihr es:

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