Nach Anschlags-Vorwürfen: DAS sagen die Ermittlungsakten & Zeugen!

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Gestern haben wir darüber berichtet, dass die “BILD”-Zeitung gemeldet hat, dass Arafat angeblich seine Familienmitglieder angestiftet haben soll, Anschläge auf Bushido, Veysel K., Kollegah und Farid Bang zu verüben. Arafat selbst äußerte sich auch schon zu den schweren Anschuldigungen. Auf Insta teilte der Berliner einen Screenshot des Artikels und unterstrich den Satz “V-Leute aus der Szene”. Diese sollen es gewesen sein, die der Polizei die Hinweise gegeben haben sollen. Dazu schrieb Arafat: “Wer kann wieder so eine Lüge ‘FITNA’ machen”. Auf dem darauf folgenden Foto, das beweisen sollte, dass Bushido und die “BILD” momentan zusammen an einer Doku über das Leben des Rappers arbeiten, verlinkte er dann Bushido und die Zeitung. Arafat zufolge macht jemand also Fitna und verbreitet schwerwiegende Lügen über ihn. Jetzt scheint es neue Erkenntnisse in diesem Fall zu geben.

Ermittlungsakten

Der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” sollen nun die Ermittlungsakten vorliegen. Diesen sei tatsächlich zu entnehmen, dass “Arafat und mehreren Familienmitgliedern vorgeworfen wird, Gewalttaten gegen Bushido, dessen Vertrauten Veysel K., Farid Bang und Kollegah angeregt zu haben – auch mit einer scharfen Schusswaffe.”Die FAZ geht in diesem Zusammenhang auch darauf ein, dass vor Kurzem bekannt wurde, dass Arafat Handygespräche aufgenommen haben soll (wir berichteten). Die Polizei hat daraufhin sein Handy beschlagnahmt und die Gespräche ausgewertet. Viele Betroffene, darunter angeblich auch Shindy, Capital Bra oder Shirin David wurden der FAZ zufolge daraufhin von der Polizei als Zeugen vorgeladen. Allerdings sollen die Inhalte auf Arafats Handy nicht mal brisant gewesen sein. Und auch die betroffenen Rapper sollen keinen Strafantrag gegen Arafat wegen illegaler Aufzeichnung des Gesprächs gestellt haben. Das lässt darauf schließen, dass viel Lärm um nichts gemacht wurde. Denn wie die FAZ schreibt, könne man Arafat wegen dieser Aufnahmen nicht verhaften. 

Weiter schreibt die FAZ: “Die Ermittlungen wegen der angeblichen Mordaufträge deuten nun darauf hin, dass die Polizei weiter mit Hochdruck versucht, den Clanchef ins Gefängnis zu bringen.” Aus den Ermittlungsakten gehe nämlich hervor, dass die Vorwürfe gegen Arafat sehr vage seien. Die Polizei soll bereits mehrere Zeugen befragt haben und diese sollen den Streit zwischen Arafat, Kollegah und Farid Bang als typischen Beef im Deutschrap bezeichnet haben. Mordaufträge gab es den Zeugen zufolge nie. 

Kollegah & Farid Bang

Dass es Anspannungen zwischen Arafat und den beiden gab, ist kein Geheimnis. Im Internet findet man Aufnahmen von einem Festival 2017 in München, auf dem sich Arafat und Kollegah voreinander aufbauten und angeschrien haben. Der Grund für den Streit? Auf ihrem Album “Jung, brutal, gutaussehend 3” haben die beiden gegen Arafat und Bushido gefeuert. Eine Line von der Platte: “Und eine Frage, vielleicht ist das auch ne Schnapsidee / Wenn ich mit Bushido spaziere, nennt man das Gassi gehen?” Aber solche Anspannungen und Reibungen scheinen ganz normal im Deutschrap und es gab sie schon immer. Das bedeutet nicht, dass man jemand umbringen oder attackieren möchte. Laut FAZ und den Ermittlungsakten fehlen bisher jegliche Beweise, dass an den Vorwürfen gegen Arafat was dran ist. Hier die Quelle:

FOTO: FAZ.NET

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