Nach Konzert-Absage: Polizei München behauptet, dass Kollegah lügt!

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Bei Kollegah kehrt einfach keine Ruhe ein! Am Freitag droppte der Boss der Bosse sein neues Album “Alphagene II” und hat eigentlich jeden Grund zu feiern. Für Kollegahs neues Meisterwerk gab es jede Menge Props und Liebe. Seit dem Release schreiben ihm zahlreiche Fans, wie geflashed sie von seiner Platte sind und Kollegah teilt die ganzen DMs wiederum stolz in seiner Insta-Story. Aber trotz Statements und Stellungnahme von Kollegah bezüglich all der Vorwürfe, die gegen ihn im Raum schweben, hält der Sturm weiter an und will einfach nicht vorbeiziehen. Eigentlich hätte Kolle im Rahmen seiner großen “Monument Tour” am 14. Dezember in München im “Backstage” auftreten sollen. Schon Wochen vorher war das Konzert komplett sold out. Rund 1200 Menschen wollten an diesem Abend mit dem Boss feiern. Aber dann hieß es sehr kurzfristig für den Alpha: “Nö, du kommst hier doch nicht rein!” Gegenüber der “TZ” begründet der Chef vom “Backstage” die Entscheidung wie folgt:

“Wir haben es uns vor allem wegen der Fans nicht leicht gemacht. Bei Schwulen- und Judenhass ist die Grenze deutlich überschritten.”

TZ

Kollegah habe sich einfach nicht genug von Antisemitismus und Homophobie distanziert. Diesen Vorwurf hat Kollegah dann zurück gewiesen und meinte, dass er wirklich alles getan und auch während seiner Tour mehrere Statements rausgehauen hat, dass Alpha für was anderes steht. Gleichzeitig kündigte er an, dass er die Absage nicht einfach auf sich sitzen lassen und eine neue Location für sein Konzert finden werde. Gesagt, getan. Und so sollte der Auftritt am Ende dann im VIP-Club in München stattfinden. Aber am Ende wurde Kollegah auch hier ein Strich durch die Rechnung gemacht und er durfte nicht spielen. Kollegah zufolge wurde der Besitzer des VIP-Clubs von der Polizei und dem Oberbürgermeister bedroht, dass wenn Kollegahs Konzert stattfinden würde, ein Sondereinsatzkommando das Konzert stürmen und abbrechen würde. Außerdem meldete der Boss sich per Video zu Wort und meinte: “Die versuchen uns hier mit aller Macht, einen Strich durch die Rechnung zu machen”.

Polizei München

Wenn es um Fanboys geht, scheint die Polizei München ganz weit vorne mitzuspielen. Nachdem es erst vor kurzem eine riesen Razzia beim Konzert von Bonez und RAF in München gab, wird nun Kollegah in die Mangel genommen. Offenbar sieht die Polizei München das Ganze nämlich komplett anders: Diese wehrt sich jetzt gegen die Aussagen Kollegahs. Bei der Konzert-Absage handele es sich ausdrücklich nicht um eine polizeiliche Maßnahme, sondern um die Entscheidung von Kollegah selbst. Gegenüber “BR24” soll ein Polizeisprecher bestätigt haben, dass Kollegahs Aussagen angeblich falsch seien. Kollegah selbst habe das Konzert abgesagt und suche nun nach Schuldigen. Der VIP-Club biete ohnehin nur Platz für 200 bis 300 Leute, aber es seien im Vorfeld 1200 Tickets verkauft worden. Die Polizei wolle Kollegahs Aussage nun auf strafbare Handlungen überprüfen. Kollegah hingegen kündigte via Insta-Story an, dass jeder, der zum Auftritt in München kommen wollte, sein Ticket bei Eventim zurück geben kann und natürlich sein Para zurückerstattet bekommt. Außerdem hat sich jetzt sogar der Landesverband Hamburg der Deutschen Polizeigewerkschaft via Twitter zu Wort gemeldet. In einem Post gibt dieser die Statements Kollegahs wider und vermerkt am Ende ironisch: “Genauso wird’s gewesen sein.” Der Boss hat sich bisher nicht zu den Aussagen der Polizei geäußert. 

Das Titelfoto von Kollegah ist von © pitpony.photography / CC-BY-SA-3.0 (www.pitpony.photography.de)


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