Neue Details geleaked: SO kam es zum Streit zwischen Arafat & Bushido!

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Wer seit 2018 die Anspannungen zwischen Arafat Abou-Chaker und Bushido und vor allem auch die vielen Medienberichte darüber verfolgt, wird wohl zustimmen, dass es sich wie ein Drehbuch für einen Gangster-Film liest: Angeblich geplante Säureangriffe, Entführungen von Kindern, Mordanschläge und und und. Zuletzt haben wir darüber berichtet, dass der FAZ 200-seitige Ermittlungsakten vorliegen, aus denen bisher hervorgeht, dass die Vorwürfe gegen Arafat sehr vage und nicht bewiesen sind. Jetzt ist auch rausgekommen, was den Streit zwischen den einstigen Geschäftspartnern und besten Freunden ausgelöst haben soll. Und mit diesem Grund hätten wohl die Wenigsten gerechnet, denn er ist ziemlich Alman (no offense!): Alles soll 2017 mit einem Gartenzaun angefangen haben. Ja, ein Gartenzaun.

Der Gartenzaun und weitere Immobilien

Dieser soll der Anfang vom Ende der Geschäftsbeziehung der beiden Berliner gewesen sein. 2011 sollen Arafat und Bushido ein Villengrundstück in Kleinmachnow zusammen gekauft haben. Zwei Häuser auf diesem Grundstück sollen den Abou-Chakers gehören, eins Bushido. Im September 2017 wollten Bushidos Frau Anna-Maria und er einen Zaun auf dem Grundstück errichten lassen. Arafat sei mit dem Zaunverlauf nicht einverstanden gewesen und deswegen heftig mit Anna-Maria aneinander geraten. Er soll Bushido daraufhin vorgeworfen haben, dass er seine Frau nicht unter Kontrolle hat. Dieser Vorfall soll auch dazu geführt haben, dass die beiden erstmals eine mögliche Trennung angesprochen haben. Bushido jedenfalls wusste laut den Ermittlungsakten ab diesem Zeitpunkt, dass er und Arafat zukünftig wohl getrennte Wege gehen.

Seitdem sollen die beiden um viel Geld streiten. Die beiden teilen sich nicht nur das Grundstück in Kleinmachnow, sondern auch das Label “Ersguterjunge”. Außerdem sollen sie zuvor gemeinsam in eine Immobilie mit 92 Wohneinheiten investiert haben. Aus diesem Grund soll Bushido Arafat auch Ende 2010 die berüchtigte Generalvollmacht ausgestellt haben. Bushido soll ausgesagt haben, dass er Arafat die Vollmacht nur gegeben hat, weil er zum Zeitpunkt des Kaufs der Immobilie auf den Malediven und nicht in Berlin gewesen sei. Darüber hinaus ließ Arafat  der FAZ zufolge einen riesigen unterirdischen Pool- und Wellnessbereich unter das Grundstück in Kleinmachnow bauen, wegen dem er und Bushido auch aneinander geraten sein sollen. Den Ermittlungsakten zufolge verlangte Arafat auch von Bushido Kohle für diese Wellness-Oase. Schließlich sei sie auch dafür gedacht gewesen, dass Anna-Maria in Ruhe und ohne ständige Blicke auf sich schwimmen und relaxen kann. Nach dieser Auseinandersetzung soll Bushido sehr aufgewühlt gewesen sein und Anna-Maria dann die Polizei eingeschaltet haben. Laut FAZ auch der Grund dafür, dass das SEK vor Kurzem zwei Mal bei Arafat Zuhause angerückt ist (wir berichteten) – wegen den baurechtlichen Aspekten. 

Anna-Maria Ferchichi

Aus einem abgehörten Telefongespräch zwischen Fußball-Star Mesut Özil und Anna-Maria, das auch in den Ermittlungsakten dokumentiert wurde, soll hervorgehen, dass Anna-Maria die treibende Kraft bei Bushidos Trennung von Arafat gewesen sein soll. Mesut Özil und Anna-Maria Ferchichi waren früher mal ein Paar, haben sich 2010 getrennt. Während des Gesprächs soll Anna-Maria Özil um finanzielle Hilfe angepumpt haben: “Sie und ihr Mann bräuchten jemanden, der ihnen einen Kredit besorge. In ihrer Villa auf einem Grundstück in Kleinmachnow, das sich Bushido 2011 zusammen mit dem Clanchef gekauft hatte, könnten sie wegen des Streits nicht mehr wohnen. Auch das restliche Immobilien- und Musikgeschäft der langjährigen Partner müsse erst einmal entwirrt werden. Sogar ihre Kreditkarte sei gekündigt worden, sagte Ferchichi”, schreibt die FAZ.

Musikgeschäfte

2018 soll Arafat Bushido außerdem eine Rechnung über mehrere hunderttausend Euro für ein Kay One-Album von 2012 gestellt haben, an dem Bushido mitverdient hatte. Bushido bezeichnet die Ansprüche als verjährt. Außerdem gab es Anspannungen zwischen Team Arafat und Kollegah und Farid Bang. Im Nachwort von Shindys Buch “Der Schöne und die Beats” schrieb Arafat unter anderem: “Bushido hat gedisst, wen er wollte, aber wir haben nicht geduldet, dass irgendjemand ihn disst.” Farid Bang und Kollegah waren die ersten Rapper, die gegen diese goldene Regel verstoßen haben. 2017 machten die beiden sich einen Spaß draus, sich über Bushido und Arafat und Co. lustig zu machen.

Dass Bushido musikalisch nicht auf die Disses reagiert hat, soll zu einem Streitpunkt bei “Ersguterjunge” geworden sein. Bushido habe darauf einfach keine Lust gehabt. Ali Bumaye, der ebenfalls von Kollegah und Farid beleidigt wurde, soll sich daraufhin von Bushido im Stich gelassen gefühlt haben. Immerhin habe der Kollegah und Farid Bang beleidigt, alle anderen hätten es abbekommen, und dann habe Bushido damit nichts mehr zu tun haben wollen.

Was ist dran an den Vorwürfen gegen Arafat?

Die Vorwürfe, die nun gegen Arafat von der Polizei erhoben werden, halten Zeugen der FAZ zufolge für übertrieben. Von den angeblich geplanten Entführungen und Säureangriffen auf Familienmitglieder von Bushido wissen sie nichts. Wegen diesen Anschuldigungen wurde Arafat Anfang des Jahres sogar verhaftet, dann aber wieder freigelassen, weil jegliche Beweise gefehlt haben. Dasselbe sagen die Zeugen auch über die angeblichen Anschläge, die Arafat auf Bushido, Kollegah, Farid Bang oder Veysel K. ausführen wollte (wir berichteten). Die FAZ schreibt in diesem Zusammenhang: “Beteiligte, die auf der Seite Abou-Chakers stehen, werfen Bushido vor, sein Geld retten zu wollen, indem er sich als Opfer stilisiere, Horrorgeschichten über Abou-Chaker erzähle und seine eigene Rolle in dessen Unterdrückungssystem herunterspiele. Die Ermittler stehen unter Druck, das Gegenteil zu beweisen.” Hier die Quelle:

Foto: faz.net

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