Nostalgie, mehrere Seitenhiebe, eine Hommage & große Offenbarung: Shindy ist back!

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Papi Pap ist zurück – und siehe da, Shindy offenbart auf seinem neuen Song “Tiffany”, dass er tatsächlich “Papi Pap” und “Baby Daddy” ist. Heute Nacht pünktlich um 0 Uhr droppte Shindy wieder eine Single aus dem Nichts. Auch wenn wir alle erstmal Angst hatten, wich diese und wurde spätestens ab Minute 3:05 durch ein großes “Awwwwww!” ersetzt. Denn an dieser Stelle des Videoclips offenbart Shindy uns zum ersten Mal, dass er stolzer Vater eines Sohnes ist. Auch wenn das Gesicht seines Mini-Mes später im Video nur ganz kurz zu sehen und fast nicht zu erkennen ist, ist dieser Moment einfach Zucker, wie Shindy mit dem Rücken dasteht, sein Baby liebevoll und beschützend im Arm hält und ihm dann auch noch an der Stelle, wo er sagt, dass sein Sohn heilig ist, einen fetten Schmatzer verpasst: 

Foto: Screenshot Shindy – “Tiffany”-Videoclip

Bleibt jetzt die Frage: Wann bekommen wir endlich die Baby Mama zu sehen? Wir sind sicher, dass wir nicht die Einzigen sind, die sich neugierig fragen, wie die Frau wohl aussieht, die Mr. Nice Guy zum Familienvater machen konnte. “Tiffany” ist auf jeden Fall der erste Song nach Release von Shindys Album “DRAMA”. Das war im 12. Juli. Produziert wurde auch dieser Track wieder mal von Shindys Brudi und Ausnahme-Talent OZ. Für das Video war wieder mal Milos Savic am Werk, der auch schon für Shindys letzte Musikvideos für “DRAMA” zuständig war. Auch diesmal ist Shindy wieder mal auf dem 90er/2000er-Film unterwegs und dieser zieht sich sowohl durch den Song als auch das Video. Gemastered wurde der Song z.B. von keinem Geringeren als Brian Gardner, der auch schon mit Dr. Dre oder Outkast zusammen gearbeitet hat.

Und schon direkt zu Beginn katapultiert Shindy uns mit einer Zeitreise zurück in die Vergangenheit. Nachdem er für “EFH” schon GZSZ-Star Wolfgang Bahro aka Jo Gerner vor die Kamera holen konnte, folgt in “Tiffany” der nächste große Star aus den 90ern/2000ern. Denn da steht plötzlich Verona Pooth, die den Titel “Heißeste Mutter Deutschlands” wirklich verdient hat. Lak, diese Frau sieht noch genauso aus wie früher und ist mit 51 Jahren noch immer rattenscharf. Schaut man sie sich so an, denkt man sogar kurz, es ist wieder früher, als es noch kein Internet und Co. gab und das bekannteste Celebrity-Klatschformat “Exclusiv – Das Starmagazin” auf RTL lief. Aber statt Frauke Ludowig steht da nun Verona und heißt uns als Moderatorin der fiktiven TV-Sendung “Relevant!” willkommen. Später tanzt sie dann im kurzen, red dress und stellt gemeinsam mit Shindy die Frage: “Darf ein junger Mann kein Geld mehr verdienen?” – Die Hook ist eine Referenz an Ma$e’ und Diddys (damals noch Puff Daddy!) Track “Lookin’ at me” aus 1997, auf dem die beiden den gleichen Satz auf Englisch rappen: “Can’t a young man get money anymore?” 

Foto: Screenshot Shindy – “Tiffany”-Videoclip
Foto: Screenshot Shindy – “Tiffany”-Videoclip

Diese rote Jacke, die Shindy hier trägt, erinnert übrigens voll an die, die Diddy (damals noch Puff Daddy!) und Ma$e 1997 im Video zu “Can’t Nobody Hold Me Down” getragen haben. Aber auch Sisqo hatte zu “Thong Song”-Zeiten öfter eine ähnliche rote Jacke an. Könnte also eine weitere Anspielung sein, wir sind uns aber nicht sicher. Nostalgie zieht sich jedenfalls durch den gesamten Song und das Video. Mit verschiedenen Lines spielt Shindy auf frühere (Rap-)Hits an: So rappt er am Anfang des Songs bspw. “Deutschland hate me now”, womit er an Nas’ und Diddys (damals noch Puff Daddy!) Song “Hate me now” aus 1999 anspielt. Kurz darauf benutzt er die beiden Adlibs “Get Money” und “Fuck Bitches”, die eine Anspielung auf Shindys zweites Studioalbum “Fuck Bitches Get Money” und somit auch an Junior M.A.F.I.A. und den Über-Hit “Get Money” aus 1995 sind. Aber hier hört es mit der Hommage an früher noch nicht auf:

“Patte macht klickedi-klenk, oops, I did it again (oops)
Mache Cash wie dieses eine Erfrischungsgetränk” 

Shindy auf “Tiffany”

Hier ist eine Anspielung an Britney Spears’ Hit “Oops!… I Did It Again” aus 2004 und höchstwahrscheinlich an Coca Cola. Darüber hinaus macht Shindy sich den berühmten Werbe-Slogan von Knoppers zu eigen und stellt klar, dass er um “halb zehn in Deutschland” nicht Knoppers, sondern Milchschnitte isst. 

Hommage & Seitenhiebe

Aber Shindy bietet uns nicht nur Nostalgie pur. Es gibt in seinem neuen Song auch den ein oder anderen Seitenhieb und sogar eine Hommage. Fangen wir mit Letzterem an. Am Ende des zweiten Parts rappt Shindy:

“Ich bin älter jetzt, lass’ keinen an mein Business ran
Bitches sagen, ‘Woah, du bist jetzt ein Business-Mann!’
Kids flehen mich an für ein Pic, doch ich hab’s eilig
Plus ich bin mit meinem Sohn und er ist heilig”

Shindy auf “Tiffany”

Hier spielt Shindy an Kool Savas’ 2003er Song “Deutschlands 1” an. Auf diesem rappte Savas damals: 

“Ich bin älter jetzt, lass keinen mehr an mein’ Business ran
Bitches sagen: ‘Wow, du bist jetzt ein Businessmann’
Kids flehen mich an: ‘Bitte Spitte!’ und ich spitte für Geld”

Kool Savas auf “Deutschlands 1”

Savas repostete auch schon genau diese Stelle aus Shindys Video in seiner Insta-Story und schickte ganz viele Küsschen an Baby Daddy. Aber neben der Hommage scheint es auch den ein oder anderen Seitenhieb zu geben. Shindy nennt an einer Stelle keine Namen, weshalb wir uns natürlich nicht 100 Prozent sicher sein können, aber folgende Line richtet sich mit großer Wahrscheinlichkeit an Fler und Shirin David:

“Halb zehn in Deutschland, esse Milchschnitte
Und schreibe keine Songs über ‘ne Bitch, die ich nicht ficke”

Shindy auf “Tiffany”

Vor Kurzem hatte Fler mit “Shirinbae” ja seine Ode an Shirin David gedroppt. Kurz darauf räumte Shirizzle in einem Interview mit “16 Bars” ein, dass sie Fler noch nie in real life gesehen hat, aber sich durch Flizzys Track sehr geehrt fühlt. Zwischen Shindy und Shirin gab es nach der ganzen “Affalterbach”-Affäre ja auch die ein oder andere Spannung. Aber auch gegen Labels und hohe Tiere bei diesen teilt Shindy ordentlich aus. Hier wird er sogar ziemlich konkret und deutlich:

“Tom Bohne kotzt, wenn ich rapp’, hatte paar Mios bezahlt
Doch Universal war skeptisch wegen Bushido-Vertrag
Partnerlook-Bentleys, uns ist alles scheißegal
Weil mein Bro macht das, was Sony macht, im Monat zweimal”

Shindy auf “Tiffany”

Tom Bohne ist ein ziemlich hohes Tier bei Universal Music und wollte Shindy offenbar mal signen. Aber wie es aussieht, hatte Universal da etwas dagegen aufgrund von Shindys Beziehung zu Bushido. Heute hat Shindy sein eigenes Label und Sony Music als Vertriebspartner und macht eine Menge Para und ist sehr erfolgreich. Bei so viel Erfolg muss Bohne Shindy zufolge kotzen, weil der sich jetzt wohl richtig ärgert, dass der Vertrag damals nicht zustande kam. Aber selbst gegen seinen Partner Sony gibt es eine kleine Stichelei: Mit der letzten Line oben spielt Shindy auf seinen Bro Alex an, mit dem er auch sein eigenes Label “Friends With Money” gegründet hat. Alex hat neben FWM auch zahlreiche weitere erfolgreiche Businesses, von denen er Geschäftsführer ist. Daher ist sein Gehalt wohl sehr hoch und sogar höher als das was Sony macht.

Fler

Shindy hat zwar keine Namen gedroppt, aber offenbar fühlte Fler sich sowieso angesprochen durch seine Line. Auf Insta postete der “Maskulin”-CEO jetzt ein älteres Foto von Verona Pooth, auf dem die sexy Mama ein “Maskulin”-Shirt rockt und schrieb eine eindeutige Caption dazu. Außerdem antwortete er einem Fan unter einem Beitrag, dass “Noname Part 2” kommen werde, also ein Disstrack gegen Shindy. Gönnt euch:

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