Richter befangen? So geht es jetzt mit Shindys Prozess weiter!

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Zu seinem großen Gerichtstermin erschien er in einem funkelnden babyblauen Bentley-Cabrio. Sein Anwalt begrüßte Shindy mit Ghetto-Faust. Auf der Anklagebank trug er ein buntes Louis Vuitton-Halstuch als Mundschutz. Vor und nach seinem Gerichtstermin posierte er außerdem mit seinen Fans für die Kamera. Einige von ihnen sind gestern um Punkt elf Uhr vor dem Amtsgericht Stuttgart erschienen, weil Shindy zuvor um seelischen Beistand seiner Supporter gebeten hatte. Außerdem machte er seine 1,1 Mio Follower zuvor darauf aufmerksam, dass der Gerichtstermin öffentlich und für jeden frei zugänglich sei. Das wollten Viele sich natürlich nicht entgehen lassen. Shindy wird Kennzeichenmissbrauch vorgeworfen. Im März 2019 drehte er sein Musikvideo zu “Affalterbach”. Darin zu sehen: Shindy aka Baby Daddy in einem Maybach S650 Cabrio mit dem Kennzeichen “DAD DY 1”. Als Shindy zu dem Videodreh erschienen ist, habe er damit gerechnet, dass alle notwendigen Genehmigungen für den Dreh eingeholt worden wären. Aber die Produktionsfirma soll der “BILD” zufolge verpeilt haben, eine Sondergenehmigung der Stadtverwaltung für das “Daddy”-Kennzeichen zu besorgen. 

175.000 Euro Strafe

Die Staatsanwaltschaft will nun eine Geldstrafe von 175.000 Euro verhängen. Um eine Geldstrafe verhängen zu können, muss das Gericht die Tageseinnahmen des Angeklagten kennen. Bei Shindy soll das Gericht ein Tageseinkommen von 5.000 Euro ermittelt haben (35 Tagessätze à 5000 Euro = 175.000 Euro). Sein monatlicher Netto-Verdienst soll der Staatsanwaltschaft zufolge angeblich bei 150K liegen. Aber Shindy legte dagegen Einspruch ein, denn laut seinem Anwalt sei sein Einkommen weitaus weniger und die Strafe somit zu hoch. Außerdem habe Shindy seinem Anwalt zufolge Verdienstnachweise für 2018 und 2019 vorgelegt, die ein weitaus geringeres Einkommen darlegen würden. Der “BILD” zufolge soll die Verhandlung gestern nur wenige Minuten gedauert haben. Shindy soll sich vor Gericht nicht erneut zu den Vorwürfen geäußert haben, aber sein Anwalt meinte:

“Mein Mandant wollte mit dem Fantasie-Kennzeichen sicher nichts verschleiern. Es diente allein künstlerischen Zwecken.”

Shindys Anwalt gegenüber “BILD”

Richter von Anfang an befangen?

Shindys Anwalt soll “BILD” zufolge außerdem einen Befangenheitsantrag gegen Amtsichter Hickl gestellt haben. Er erklärte diese Entscheidung wie folgt:

“Der Richter erweckt den Eindruck, er habe sich schon vor Abschluss der Beweisaufnahme endgültig auf eine Verurteilung des Angeklagten festgelegt.”

Shindys Anwalt vor Gericht

Shindys Videomacher Mille erklärt in seiner Insta-Story außerdem, dass bisher nichts beschlossen wurde und die Verhandlungen in die nächste Runde gehen. “Wir gehen da bis auf’s Ganze”, so Mille. Free Shindy. Hier seht ihr einige Aufnahmen von gestern (Via Shindy.Tinkerbells):

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